Worte finden

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Was ist eigentlich Erfolg? fragt das Medienmagazin Journalist in der Titelgeschichte seiner März-Ausgabe von 2o12 einige erfahrene Journalisten und kommt naturgemäß zu keinem Ergebnis, das sich formelhaft standardisieren ließe. Erfolg ist für jeden etwas anderes, und, wie wohltuend, nicht zwangsläufig an alphatierhafte Attitüden, an Positionen und Posten gebunden: „Auch inhaltliche Verantwortung kann in diesem Berufsfeld beglücken.“

Eben diese Verantwortung, die nicht ohne Bildung und Erfahrung beziehungsweise ohne das auskommt, was Prof. Michael Haller, bis 2o1o Direktor des Instituts für Praktische Journalismusforschung in Leipzig, als „professionelle Beherrschung von Handwerk mit Verstand und Augenmaß“ bezeichnet, ist es, die uns – die Macher von All die schœnen Worte – treibt.

 

SchreibCoaching Buch+Text.Redaktion+Kommunikation

 

Uns reizt jede Disziplin in der Sportart Schreiben. Wir sind Traditionalisten im besten Sinne des Wortes, sind ebenso solide, penible und seriöse Handwerker wie konstruktive Kommunikationsprofis, debattenfreudige Nach- und Querdenker und inspirierte Erbauer wehrhafter Wortgebäude. Einerseits. Vor dem Hintergrund des Wandels im Journalismus erleben wir Qualitätsjournalismus mehr denn je als Beruf, als ehrbares Handwerk mit soliden ethischen Prinzipien und damit mehr denn je als buchstäblich kostbares Gut.

Gefragt sind Fähigkeiten, Ideen, Visionen, Zeit und das Wollen, sich immer wieder neu zu justieren. Deshalb wohnen jeder Zusammenarbeit kommunikative Prozesse auf der Basis von Wertschätzung und Wohlwollen inne. Ungeeignet sind wir für unseriöses Gehühner um Honorare – gute Arbeit ist gute Arbeit ist gute Arbeit –, für den Kampf um Aufmerksamkeit mit allen Mitteln, Geschreibsel für Unreflektierte.

Unsere jeweils spezifischen Qualifikationen und Kompetenzen ermöglichen ein umfassendes Portfolio, Details stellen wir Ihnen hier und gern im Gespräch vor.

 

journalisten sind tagesglücksritter. Sie haschen nach beachtungsträchtigen themen und versuchen,
diese zu besetzen … als glücksritter
wetten sie auf den hype von morgen.

Dr. Frank Böckelmann, Autor, Medien- und Kulturwissenschaftler

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Kintsugi oder Die Fäden des Lebens sind golden

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Your wounds, my wounds. Mit freundlicher Genehmigung von © Atsushi Watanabe|Flickr

 

Was macht und|oder hält uns gesund?
Was macht und|oder hält uns krank?
Wie können wie in möglichst hohem Wohlbefinden aktiv und lange leben?
Was brauchen wir überhaupt für ein gutes, ein gelingendes Leben?
Was wünschen Sie sich?

 

In obskuren Zeiten wie diesen erhalten die großen Fragen der Philosophie und Gesundheitswissenschaft eine besondere Bedeutung. Einerseits laden sie dazu ein, sich selbst, Werte, Wege, Weggefährten, das „so sein“ regelmäßig zu justieren. Andererseits können sie eine freundliche Aufforderung sein, mit Rissen, Sprüngen, Brüchen in der eigenen Biographie schöpferisch umzugehen.

Wie würde es sich anfühlen, wenn Sie den einen oder anderen „Scherbenhaufen“ liebevoll zusammenfügen und die Narben mit Goldstaub versehen würden?

Diese Symbolik im Umgang mit den Scherben des Lebens finde ich so wunderbar, dass sie das Sinnbild für Gesundheit und Selbstfürsorge ist, wie ich es verstehe: Kintsugi (Kin = Gold, tsugi = Verbindung, im Sinne von Verbindung moderner und traditioneller Aspekte) heißt eine traditionelle japanische Reparaturmethode für Keramik und Porzellan, die feinstes Pulver aus Gold für die Nähte verwendet, nachdem zerbrochene Teile mit einem speziellem Lack – Urushi – wieder zusammengefügt sind.

Perspektivwechsel zur Wertschätzung des Unperfekten

 

Auf diese Weise werden Kunstwerke erschaffen, die Brüche und dessen Verläufe als sichtbaren Teil der Geschichte eines Lebens symbolisieren. Der vermeintliche Makel kann nun als goldwerte Narbe leuchten. Im Zen steht dieser neue Blick für den Perspektivwechsel im oft unbewussten Umgang mit dem Unperfekten, und auch in der Haltung zu sich und den eigenen Themen.

Das Gestern mit dem Jetzt liebevoll verbinden, goldene Spuren legen und in neuer Schönheit weiterleben, so kann´s auch gehen. In meiner Arbeit als systemischer Präventionscoach und MindBodyMedizin-Therapeutin bezeichne ich diesen Prozess als ebenso aufregenden wie lustvollen Weg zu den „5 S“ und „4W“, auf dem sich gleichsam spielerisch das eine oder andere „integrativ verabschieden“ lässt. Das Tolle an dieser Erfahrung ist: Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Unser weiteres, zweites Leben findet nun aus einer völlig anderen Perspektive statt.

 

Einladung zum Herz-zu-Herz-Gespräch